RatgeberE-Rechnung

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E-Rechnung Grundlagen: was zählt — und was nicht

Eine E-Rechnung ist strukturierte, maschinenlesbare Daten — kein normales PDF im Anhang. Die Buchhaltung des Empfängers kann Positionen und Steuerbeträge automatisch importieren.

Zuletzt geprüft: Oktober 2026

Was ist eine E-Rechnung?

Eine E-Rechnung wird in einem strukturierten Format ausgestellt, übermittelt und empfangen — typisch XML oder Hybrid PDF/XML wie ZUGFeRD. Die Software des Empfängers liest Positionen, Steuern und Zahlungsdaten ohne Abtippen.

Ein normales PDF aus Word oder dem Rechnungsprogramm ist keine E-Rechnung, solange keine konforme strukturierte Daten eingebettet sind. Scans von Papier zählen ebenfalls nicht.

Warum strukturierte Daten wichtig sind

  • Schnellere Freigabe und Zahlung beim Empfänger
  • Weniger Tippfehler und Streit um Beträge
  • Erfüllung von Kundenanforderungen und gesetzlichen Pflichten
  • Bessere Nachvollziehbarkeit zusammen mit GoBD-Archivierung

Formate im Überblick: XRechnung vs ZUGFeRD vs PDF.

Kontext Deutschland

In Deutschland müssen Unternehmen seit 2025 E-Rechnungen nach EN 16931 für inländische B2B-Geschäfte empfangen können; die Ausstellungspflicht kommt gestaffelt 2027–2028. Details und Timeline: E-Rechnungspflicht für Freelancer.

Zum Ausprobieren: kostenloser ZUGFeRD-Generator (BASIC — für die gesetzliche Pflicht oft EN 16931/Comfort nötig).

Hinweis: Dieser Inhalt dient der Orientierung und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Steuer- und E-Rechnungsregeln können sich ändern — maßgeblich sind die jeweils geltenden Gesetze (z. B. § 19 UStG, § 14 UStG). Im Einzelfall Steuerberater oder Fachanwalt konsultieren.